Freitag, 10. Februar 2017

Oldboy (2003)

Aggressiver Unsympath wird von seinem Bruder von der Polizeiwache abgeholt, wo er wiederholt versuchte, ins Faxgerät zu pinkeln. Auf dem Heimweg wird der Unsympath geklaut und für 15 Jahre in einem „Privatgefängnis“ untergebracht: einzige Unterhaltung ist das Fernsehen und die koreanische Skigymnastik, die ihn im Nebeneffekt in einen Nahkampf-Ninja verwandelt. 

Ohne zuviel verraten zu wollen: die bezaubernde Hye-Jeong spielt auch in einem verwickelten Vater-Tochter-Schwester-Drama eine wesentliche Rolle

Ungefähr 15 Minuten, bevor er sich Monte-Christo-mäßig durch die Wand gekratzt hat, kommt er frei. 

Der Rest des Filmes ist der Rache an denen, die ihn eingekerkert haben, vorbehalten: klingt fad, ist aber unterhaltsam und enthält ungefähr die best-choreografierte Kampfszene des Typs einer-gegen-alle, die die Filmgeschichte für uns bereithält. O-Ton meiner Liebsten: „So gefallen mir sogar Superhelden“.

Oben rechts im Bild: der Maurerhammer, der im Film gleich mehrfach Verwendung findet. 

Am Ende wird das Rätsel auch wirklich gelöst und es gibt eine sehr, sehr gemeine und blutige Szene (FSK-16? Ihr macht wohl Witze?) gegen die das Herausbrechen von Zähnen mit dem Maurerhammer (kommt auch im Film vor) komplett harmlos ist. Parental guidance recommended, aber strictly!

Da fragt man sich im Film nicht das erste mal, ob dass wirklich sein muss. Ich habe schon mehrmals den Blick abgewendet, weil ich das abschnippeln und herausbrechen von Körperbestandteilen echt nicht gut haben kann.

Im Ganzen ein Film, bei dem es keinen wundert, dass Tarantino ein Park-Fan ist: Böse, durchkomponiert, symbolbeladen, brutal. Absolut sehenswert für über-18-jährige. Allerdings machen einen die Tapeten irre!

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